Donnerstag, 19 September 2019

clinics

 

Bodenarbeit und Longieren

Bodenarbeit ist ein dehnbarer Begriff, die einen meinen Dominanztraining, die anderen Gelassenheitstraining und die Dritten meinen Sie müssen ihr Pferd im Kreis um sich herum „longieren“ damit es müde wird und es sich dann besser reiten lässt. Aber dabei werden sie meist über den ganzen Platz/Halle gezogen oder das Pferd springt buckelnd und steigend um sie herum.

Bei diesem Kurs werden Sie an die Arbeit mit Pferden vom Boden aus herangeführt. Im Roundpen erarbeiten wir uns die Rolle in unserer Mensch-Pferd Herde und lernen unseren Körper und Stimme einzusetzen. Mit dem Kurzseil lernen wir dann mit unserem Pferd zu kommunizieren. Wenn das klappt testen wir das gegenseitige Vertrauen mit ein paar "schrecklichen Dingen" in einem kleinen Gelassenheits-Parcour. Danach geht es weiter, dass wir lernen unser Pferd mit der Longe zu gymnastizieren und für Lektionen vom Sattel aus vorzubereiten. Zu guter Letzt erarbeiten wir uns dann mit der Doppellonge Übungen an Stangen und Pylonen. Sie erlernen Wendungen, Seitengänge sowie Übungen in allen Gangarten. Es werden Ausrüstung und Anlegen von Hilfsmittel erklärt und die Vor- bzw. Nachteile erörtert.

Westernreiten

In diesem Kurs können Anfänger und Reitweisen-Umsteiger in die Westernreiterei hinein schnuppern. Es wird der Umgang mit dem Westernpferd, dem Western-Equipment, sowie die Kommunikation vom Boden und die Hilfengebung vom Sattel aus, erklärt und erarbeitet.

Trail

Nichts macht mehr Spass als gezieltes Arbeiten an Trail-Aufgaben. Trailarbeit lässt Reiter und Pferd einander besser kennen lernen, sich besser zu verstehen und lehrt/lernt mehr Geduld miteinander zu haben. Meist nach wenigen Übungen werden Pferd und Reiter gelassener, kooperativer und entspannter. Pferde gewinnen an Balance und Trittsicherheit - Reiter lernen ohne Gewalt aber konsequent ihre Hilfen durchzusetzen.

Zu den Aufgaben die aus dem Alltag der Cowboys herausgegriffen wurden zählen - ein Tor zu öffnen und so durch zureiten, dass eine imaginäre Kuhherde keine Gelegenheit hätte, durch das offene Tor zu schlüpfen. 

Die Brücke, die vom Pferd bereitwillig überquert werden soll. Stangen die am Boden liegen werden zügig und trittsicher überwunden. Das Stangen-L das durch Rückwärtsrichten des Pferdes bewältigt wird und noch vieles mehr.

Aber keine Angst - nicht alles wird 100%ig funktionieren. Wir erarbeiten jedes Hindernis in einzelnen Teilschritten so dass sie von jedem Reiter und Pferd bewältigt werden können. 

Ranch- Riding

In der Ranch-Riding wird ein Arbeitspferd erwartet, das mit seiner Vielseitigkeit, seinem Arbeitswillen und seinen guten Bewegungen die tägliche Arbeit auf einer Ranch bewältigen könnte. Das Pferd soll Aufgaben, die auf einer Ranch anfallen schnell, präzise und willig erledigen.

Dabei sollte auf einen übermäßig langen Zügel, der bei dieser Arbeit eher hinderlich ist, verzichtet werden. Eher sollte auf einen Zügel mit leichtem Kontakt zum Pferdemaul Wert gelegt werden. Dieser ermöglicht es dem Reiter schnell auf die jeweilige Anforderung zu reagieren.

Die Wendungen werden mit Hilfe des Sitzes und Blick in die Reitrichtung geritten. Flüssiges Reiten in die nächste Gangart, Übergänge in Extended Trot, Stop, Turn, Walk, sowie fliegende bzw. einfache Galoppwechsel wollen erarbeitet werden.

Sicher im Gelände

Beschleicht Sie ab und zu auch ein mulmiges Gefühl beim Gedanken an einen Ausritt?

Aber ein Ausritt sollte doch Spaß machen - vorausgesetzt das Pferd geht gelassen ins Gelände.

Und dann wäre da noch die Ausrüstung.

Was brauche ich fürs Gelände? Wo darf ich reiten?

Welche Regeln muß ich im Straßenverkehr beachten?

Was tun bei einem Notfall?

Ist mein Pferd fit genug für's Gelände?

Hufschuhe oder Beschlag?

Viele Fragen - die wir bei diesem Kurs abarbeiten, in Theorie und Praxis. Und wer sich traut, kann am 2. Tag an einem kleinen Ausritt teilnehmen und so überprüfen, ob es in Zukunft auch am eigenen Stall klappt.

Feeling - Balance - Timing

Ohne Feeling (Gefühl) ist keine Balance (Gleichgewicht) oder Timing (zeitgenaue Hilfengebung) möglich.

Das geht beim eigenen Körpergefühl los und zieht sich hin bis zum Gefühl für das Pferd und dann das Gefühl auf dem Pferd. Spüre ich das Pferd unter mir, spüre ich mich? Sitze ich mittig in Balance, übe ich ausbalancierten Druck in beiden Steigbügeln aus? Liegt mir das Pferde leicht auf dem Gebiss?

Habe ich leichten oder starken Druck in den Steigbügeln (Feeling)? Sitze ich in den Wendungen in die Reitrichtung (Feeling)? Ziehe ich an den Zügeln oder gebe ich Impulse (Feeling)?

 

Habe ich die Hilfe im richtigen Moment gegeben (Timing)? Habe ich die Hilfe im richtigen Moment wieder eingestellt (Feeling)?

Dies und noch vieles mehr wird miteinander erarbeitet.

Gelassenheitstraining

Oh ein Staubmonster springt aus der Hallen- bzw. Reitplatzecke. Und da ist ein Löwenzahntiger, der das Pferd gleich beißen will.

Geht es Ihnen auch so? Immer an den gleichen Stellen erschrickt ihr Pferd, aber wenn wir es vom Boden aus heran führen und das Pferd die Monster erkunden soll, scheint es so als ob das Pferd gar kein Interesse an dem Ungeheuer hat. Oder jedoch, es will sich das Ungeheuer weder am Boden noch vom Sattel aus anschauen.

Durch Ursachenforschung, das Beobachten des Verhaltens und durch bestimmte Strenge lösen wir diese Probleme und nehmen den Gespenstern die Gefährlichkeit Übungen festigen das Vertrauen von Pferd und Reiter so dass Sie auch zu Hause an Stress-Situationen arbeiten können.

Von der Koppel in den Sattel

Kennen Sie das auch? Ihr Pferd ist mit den anderen auf der Koppel und interessiert sich überhaupt nicht für Sie. Ein Blick in Ihre Richtung und es geht in die entgegen gesetzte Richtung weg. Sie locken mit einem Leckerli und es kommt mit langem Hals. Wenn Sie jetzt schnell sind, könnten Sie es schaffen, den Führstrick um den Hals legen und zack ... Aber wehe Ihr Pferd durchschaut den Plan, dann wird auf Tricks zurück gegriffen wie, das Halfter hinten in die Hose zu stecken damit Ihr Pferd nicht gleich die Absicht erkennt und und und ...

Dann endlich geschafft, das Halfter ist auf dem Pferdekopf und eigentlich sollte es jetzt los gehen. Aber nicht wenn es nach dem Pferd geht. Da wird einfach stehen geblieben. Und 500 - 700 kg sind jetzt nicht einfach mal in Bewegung zu bekommen. Oder Ihr Pferd dreht sich einfach um und läuft samt Halfter und Strick davon. Oder es schubst Sie in einer Tour, auf der Suche nach weiteren Leckerlis. 

Erkennen Sie sich wieder? Die Liste ist lang und es geht nicht nur Ihnen so. In diesem Kurs wird daran gearbeitet, dass Ihr Pferd Sie genauso achtsam behandelt wie Sie ihr Pferd behandeln. Es soll Sie genau so respektieren, wie Sie es respektieren. Dann klappt es auch im Sattel. 

Bei Besuch oder Teilnahme an unseren Kursen und Reitstunden mit dem eigenen Pferd ist ein lückenloser Impfschutz von Tetanus, Herpes und Influenza Pflicht. Der Impfschutz ist im Equidenpass nachzuweisen!

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MANGASSER RANCH

Laura Heckner
Mangassen 43
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Mobil: +49 172 8275830
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